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Alt 08.11.2009, 03:10   #1
owl
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Standard Atemwegserkrankung - extrem viel geworden

Hallo zusammen

Mein Welli Elfi hat Atemprobleme. Und das nicht erst seit heute. Im April diesen Jahres fiel mir zum ersten Mal ihr Schwanzwippen auf. Ausserdem hat Elfi während des Fluges so „komisch gequietscht". Also nix wie hin zum TA nach Tübingen. Der Doc hat meine Kleine angeschaut, und wie könnte es anders sein, hat Elfi in der TA-Praxis nicht mit dem Schwanz gewippt. Worauf der TA (einerseits zu meiner Erleichterung - andererseits zu meinem Erstaunen) feststellte, dass Elfi nix fehlen würde. Hmm, trotzdem bekam meine Kleine vorsorglich Doxicyclin i.m. verabreicht. Ein paar Tage später nochmal. Und in der Tat, meinem Mäuschen ging es wieder gut. Sie wollte sogar brüten, und hat nach geeigneten Höhlen gesucht.

Während ich fast den ganzen Sommer lang Leckerlis in der Natur suchen war, sowie sehr viel Zeit bei meinem Orthopädietechniker verbracht habe, musste ich Anfang September leider wieder Atemprobleme bei Elfi beobachten. Dieses Mal war der Kollege alleine in der Praxis, hat nen Choanenabstrich gemacht, und ebenfalls Doxicyclin i.m. gespritzt. Wir mussten dann ein paar Tage später nochmal vorstellig werden, wobei dann auch die Laborergebnisse vorlagen. Selbige lauteten: „mässiger Gehalt _Pantoea agglomerans (Enterobacter)_ Lt. Antibiogramm sogar sensibel auf Doxicyclin. Ich habe dann wegen meines Luftsackmilben-Verdachtes zusätzlich und vorsorglich auf eine Spot-on-Therapie mit Ivomec bestanden, die dann auch gemacht wurde.

Vielleicht sollte ich dazu schreiben, dass während der ganzen Zeit - sprich vom Beobachten der ersten Symptome im April, bis zu den erneuten Symptomen Anfang September, meine Elfi in keinster Weise „durchhing". Sie war ständig aktiv, hat an meinen Büchern geschreddert, CDs ausm Regal ausgeräumt, Nymphen geärgert und mit ihrem Lumpi geturtelt.

Doch jetzt sieht’s leider ganz anders aus. Viel schlimmer. Leider war ich diese Woche auch wieder viel unterwegs und kaum mal zu Hause. Erst abends, und da hielten meine Vögel Siesta, und Auffälligkeiten konnte ich bis zum Mittwoch abend keine bemerken. Im Gegenteil: Elfi (und die anderen natürlich auch) ist wie immer über die Vogelmiere hergefallen, und hat wie gewohnt laut dabei geschmatzt. Wie gesagt, am Mittwoch abend konnte ich dann erneut dieses Schwanzwippen beobachten. Zudem hat Elfi bei ihrem Rundflug in der Küche eine kleine Verschnaufpause eingelegt, was sie sonst nie macht. Natürlich haben bei mir sofort wieder die Alarmglocken geläutet.

Wäre ich nicht so verunsichert gewesen bzgl. des Tierarztes, bzw. eines Wechsels des selbigen, dann wäre ich vermutlich bereits am Donnerstag mit meinen Wellis nach TÜ gefahren. Ich dürft mich erschlagen wenn wir wollt, aber genau das habe ich nicht getan, sondern bin nochmal Leckerlis suchen gegangen, was z.T. einige km Fahrt um diese Jahreszeit bedeutet. Ich hab da schon so meine Erntestellen. Ich wollte beim Rumstreifen in der Natur nachdenken, ob ich evtl. mal zu dem neuen vogelkundigen TA nach Albstadt fahren soll. Ist halt schon ein bissel _komisch_ wenn man bisher mit dem TA sehr zufrieden war, und auch seit ca. 20 Jahren seine Praxis aufsucht. Man kennt sich, und meine Vögel wurden dort immer sehr liebevoll gehändelt. Desweiteren wurde vielen meiner Vögel dort bereits sehr oft geholfen. Dennoch, ich musste nachdenken, denn diese relativ neue Praxis in Albstadt macht lt. ihrer Website und User-Erfahrungen einen durchaus kompetenten Eindruck.

Als ich dann Donnerstag abend von meiner Tour zurück kam, sah’s um Elfi gar nicht gut aus: Schwanzwippen, gut hörbare Atemgeräusche, kurze Flüge mit Abstürzen, insgesamt kann ich sagen miserabel. Die Frage ob ich mit Elfi zum TA gehen soll, stand ohnehin nicht im Raum, sondern nur zu welchem. Nun, eine weitere Meinung von einem ebenfalls vk TA, könnte nicht schaden.

Da mein Mann gerade Kurzarbeit hat, sind wir also am Freitag mit unseren Wellis nach Albstadt zum TA gefahren, und wussten nicht einmal, ob’s Elfi bis dorthin „schafft".
Unser Empfang war ein überaus freundlicher, der TA war gerade bei seiner TA-Helferin an der Anmeldung und hat uns gleich begrüsst. Auch dass es Elfi schlecht ging, ist ihm natürlich nicht entgangen. Jedenfalls hat er sofort Abstriche gemacht, den Kropf als auch den Kot untersucht, sowie Röntgenaufnahmen von beiden Wellis gemacht. Ging alles ganz fix, und ich hatte sofort den Eindruck, dass meine Vögel in sehr kompetenten Händen sind.

Da der TA über ein eigenes Labor verfügt, wird er übers Wochenende Kulturen anlegen, und wir werden dann am Montag telefonieren und weitere Behandlungsschritte planen.
Kropf bei beiden Wellis: ohne Befund, auch keine Trichomonaden
Kot ebenfalls ohne Befund und parasitenfrei
Röntgenbild: Elfi hat ein vergrössertes Herz. Das macht mir am allermeisten Angst. Ausserdem sind Schatten auf Elfis und Lumpis (!) Lungen zu sehen. Wobei Lumpi völlig symptomfrei ist. Aber wie hätte es auch anders sein können, bei so viel balzen und gegenseitigem Füttern.
Infolge dieses Schattens, und weil die Laborergebnisse nach 10 Min. natürlich nicht vorliegen konnten, bekam Elfi auf die Gefahr hin dass es auch ein Pilzbefall sein könnte, vorläufig kein AB gespritzt. Statt dessen wurde ein Medikament gespritzt, welches ihr Immunsystem ankurbeln soll, sowie ein aufbauendes Vitaminpräparat.

Meine eigene Behandlung sieht inzwischen so aus, dass ich auf Grit und Kolbenhirse Propolispulver (SanHelios) streue, zum normalen Futter Apfel-Birne-Dinkel-Babybrei von Hipp, als auch Bio-Feldsalat und noch’n paar letzte Wildgräser anbiete. Desweiteren habe ich im Garten Salbei geholt, und meinen Wellis Salbei-Inhalationen verabreicht. Rotlicht natürlich auch.

Jetzt kann ich nur noch hoffen und beten, dass meine Kleine bis Montag durchhält, und der TA und ich schnell weitere Schritte einleiten können.

Ach so, wegen Lumpis Hoden: der TA hat zum Glück nicht gesagt, dass dort ein Tumor wäre. Bloss das nicht !! Aber irgend etwas ist auf dem Röntgenbild wohl doch nicht ok. Schliesslich hat der Doc gefragt, ob Lumpi gerade balzig/brutig wäre. Und ob er das ist. Wäre ich mein eigener Nachbar, könnte ich schreiben „scharf wie Nachbars Lumpi". Jedenfalls ist der Knabe für meine Elfi momentan zu anstrengend, und hat vom TA daraufhin „eine temporäre Kastraktion" verpasst bekommen, um seinen Sexualtrieb etwas runter zu drosseln. Fragt mich nicht nach dem Namen, ich war fürchterlich aufgeregt, weil ich Angst hatte, Elfi würde gleich sterben. Insgesamt kann ich schreiben, dass meine Kleine quasi über Nacht (wenn man die Vorgeschichte vom April und September aussen vor lässt) rapide abgebaut hat.

So viel fürs Erste. Ähm, Daumendrücken würde sicher nicht schaden, mal ganz frech *anklopf*.

OT: natürlich habe ich Manfred’s Kalender-Thread gelesen. Würde auch gerne mitmachen, doch vorher müssen wir endlich mal nach unserer Cam gucken, was da los ist. Des weiteren die oben ausführlich geschilderten Ereignisse.... sie dämpfen gerade meine Lust aufs Fotografieren enorm. Bitte seid mir deshalb nicht böse. Mit „Nicht-Wollen" hat das also nix zu tun, sollten von mir keine (oder erst kurz vor Annahmeschluss) Fotos beigesteuert werden.

So, das war jetzt extrem viel, und ich danke euch allen fürs Lesen.

P.S: Bitte seid mir nicht böse, falls ich nicht gleich antworten kann. Habe nicht nur Riesenangst um meine Elfi, sondern zu Recht auch Schuldgefühle. Des weiteren fühle ich mich selbst nicht so ganz fit, leicht erkältet, und irgendwie auch ausgepowert. Aber ich melde mich auf alle Fälle wieder.
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freundliche Grüsse Sonja

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Alt 08.11.2009, 17:35   #2
owl
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Hallo

Heute Nachmittag waren wir Spitzwegerich sammeln. Meine Grünen inhalieren jetzt gerade einen Aufguss aus Salbei- und Spitzwegerichblättern.

Das Warten auf das Telefonat mit dem TA morgen, zieht sich für mich in die Länge, ein Tag ist jetzt wie eine halbe Ewigkeit.

Kommt noch dazu dass wenn wir den "Berg hoch gucken" es auf der Alb ziemlich düster aussieht. Da könnte Schnee kommen. Ausgerechnet jetzt
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freundliche Grüsse Sonja

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Alt 08.11.2009, 18:52   #3
Monique
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Hallo Sonja,

ich kann mich derzeit sehr gut in dich hineinversetzen, wenn es auch bei mir nicht um Leben und Tod geht, sondern "nur" um Erblindung ja oder nein.

Welche Sorgen du seit Monaten um deinen Welli hast und nun auch noch um zwei, kann ganz schön an deine Substanz gehen.

Ich drücke dir und deinen Wellis alle Daumen und in jedem Falle für alle eine Genesung.

Sowie du aber schreibst, scheinst du nun in den besten Händen zu sein, damit deinen Wellis geholfen werden kann oder sie zumindest die optimalste Betreuung haben.

Hinundwieder denke ich, dass man ohnehin alle paar Jahre den Arzt wechseln sollte, da man dann in jedem Falle ganz anders untersucht wird als wenn man häufig dort erscheint. Evtl. ist das in der Tiermedizin ja auch anzuraten.
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Alt 08.11.2009, 19:01   #4
MaGu
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Wir drücken die Daumen. Was mich stutzen lässt, sind die Schatten auf den Lungen beider Wellis. Könnte da irgendwo in der Nachbarschaft was gespritzt worden sein?

Wie alt sind die Beiden überhaupt?

Gruß
Manfred
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Alt 08.11.2009, 19:29   #5
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Hallo Monika und Manfred

Erst einmal Danke fürs Daumendrücken und eure Anteilnahme.

Monika: „nur" Erblindung ? Also wenn eine Erblindung nicht ein knüppelhartes Schicksal ist, dann weiss ich auch nicht. Habe soeben die Leidensgeschichte von deinem Bibo überflogen. Muss gestehen, dass ich letzte Zeit forentechnisch nicht ganz auf dem Laufenden bin, weil wir hier auch noch einen Computer-Crash, sogar mit Überschreiben der Externen Festplatte (aber nicht von mir *g*) hatten. Armer Bibo, selbstverständlich drücke auch ich die Daumen für deinen armen Schatz, dass es möglichst doch nicht so dramatisch wird, wie von den Medizinern prohphezeit.

Manfred: Danke natürlich auch an dich. Lumpi hatte am 1. August sein 4-jähriges Jubiläum in unserer Familie. Wir haben ihn als Jungvogel gekauft. Elfi wird hoffentlich am 27.Dezember die selbe Jahreszahl, also auch 4 Jahre voll machen.

Wegen des Spritzens in der Nachbarschaft der Lungen meiner beiden: das wäre wirklich schlimm. Wobei ich dazu schreiben muss, dass Lumpi bis letzten Freitag beim TA in Albstadt noch nie gespritzt worden ist. In Tübingen ist nur Elfi jedes mal mit Doxicyclin gespritzt worden. Lumpi bekam lediglich die Spot-on-Therapie, also Ivomec ins Rückengefieder geträufelt.

Sollten die beiden eine Bakterieninfektion haben, dann denke ich, dass wir das mit dem richtigen AB gut in den Griff bekommen könnten. Muss den TA nochmal wegen Lumpis Hoden fragen, was er da genau gesehen hat. Leider ist es so, dass Wellimännchen sehr anfällig für Hodentumore sind. Ich kann nur hoffen, dass sich nichts in dieser Richtung entwickelt. Des weiteren macht mir Elfis vergrössertes Herz grosse Angst. Das heisst, ich muss jeglichen Stress von Elfi fernhalten, was bei TA-Besuchen nicht gerade einfach ist. Habe auch ein wenig nach den Ursachen geforscht, wobei ich häufig auf „angeboren" und „Inzucht" als Ursachen gestossen bin. Man kann zwar medikamentös behandeln, aber insgesamt darf man nicht von einer allzu grossen Lebenserwartung ausgehen.

Desweiteren frisst Elfi momentan nicht richtig. Wollte sie mit der Spritze und dem Babybrei füttern, aber dabei ist der Stress für einen nicht handzahmen Vogel natürlich sehr gross, und ich befürchtete, dass sie in meiner Hand sterben könnte. Jetzt habe ich von roter Kolbenhirse, Silberhirse, normalem Futter, Feldsalat, Vogelmiere und noch etwas frischem Hafer, Babybrei im Schälchen, und zerbröselten Zwieback alles im Angebot. Desweiteren wird sie von ihrem Lumpi gefüttert. Vielleicht schafft sie es doch.
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freundliche Grüsse Sonja

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Alt 08.11.2009, 21:24   #6
Marion Wiegel
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Hallo Sonja,

das tut mir leid zu lesen dass deine Kleine solche Probleme hat. Leider kann ich davon ein trauriges Lied singen. Meine Wellis hatten z.T. auch solche Symptome und sind mittlerweile gestorben. Es waren meine Nachzuchten und ich bin der Meinung es war etwas vererbtes. Bei mir war es auch so dass ich beim Tierarzt war und da natürlich kein Schwanzwippen bzw. Atemgeräusche auftraten, im Gegenteil der Kleine biss dem Tierarzt herzhaft in den Daumen. Auf dem Rückweg vom Tierarzt traten die Atemprobleme dann wieder auf und als ich ihn zurück in die Voliere setzte bekam er einen richtigen Anfall und starb plötzlich. Als diese Krankheitsanzeichen ein paar Jahre später bei seinem Bruder auftraten ging ich nicht mehr zum Tierarzt. Er starb vor einigen Monaten.

Ich hoffe du hast mehr Erfolg. Mir würde das vergrößerte (?) Herz zu denken geben. Denn eine Herzschwäche kann mit Atemnot einher gehen. Ob man es behandeln kann? Ich kann dir da auch leider nichts raten. Vorsichtig wäre ich bei der hormonellen Behandlung des Männchens. Lieber würde ich den Cassanova mal separieren damit das Mädel seine Ruhe hat als ihn chemisch zu kastrieren. Aber dazu ist es ja jetzt zu spät.

@ Monika: Das tut mir leid zu lesen. Sorry, habe das gar nicht mitbekommen.
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Gruß
Marion

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Alt 08.11.2009, 21:30   #7
Monique
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Hallo Sonja,

ich glaube, du hast Manfreds Frage wegen dem Spritzen missverstanden - oder? Ich glaube Manfred meint, dass man da Nussbäume, Obstbäume oder sonstige Dinge mit Dünger und Co. gespritzt hat.

Sonja, wenn man einen Papagei hat, der gesundheitlich, also organisch und Co. eingeschränkt ist und diese Krankheit dauerhaft behandelt werden muss, damit es nicht besser wird, finde ich persönlich, dass es schlimmer ist wie, wenn man auf einem Auge erblindet und dann das Resultat bekannt ist. Bibo kommt mit seinem Grauen Star, welche Ursache er nunmal hat, gut zurecht. Ich selbst bin auch auf einem Auge blind und kann mich daher auch gut in Bibos Situation versetzen. Schlimmer wäre diese Diagnose für mich, wenn der kleine Kerle flugfähig wäre und dann diese Krankheit hätte.

Aber welche Krankheit ist schon okay? Ich mache mir große Sorgen um Bibo, da ich eben noch nicht weiss, um welche Art vom Grauen Star es sich handelt und ob da noch viel mehr dahintersteckt (Grüner Star, infiziert oder entzündet, Netzhaut, Zentrales Nervensystem und was es sonst noch so gibt.). Dienstag werde ich es wissen und dann entsprechend reagieren.
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Alt 09.11.2009, 03:09   #8
owl
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Hallo Marion

Ach du liebe Zeit, dann hast du derartige Welli-Tragödien auch schon durch Vor allem noch nachträglich mein herzliches Beileid, zum Tod deines Wellismännchens vor ein paar Monaten. Wahrscheinlich hätte ich es genau so gemacht wie du, nämlich dem armen Vögelchen den TA-Stress erspart, zumal das ja bei seinem Bruder leider auch nicht geholfen hat.

Und genau wie du, mache ich mir auch um Elfis vergrössertes Herz die allergrössten Sorgen. Das ist leider etwas, was man nicht einfach wegspritzen oder weginhalieren kann. Auf jeden Fall werde ich meinen TA darauf ansprechen, denn lt. seiner Website behandelt er auch homöopathisch. Ich denke da an etwas in Richtung Crataegus, also Weissdorn, um Elfis Herzchen wenigstens zu stärken. Da muss ich mal fragen.

Lumpi, der scharfe.... ihn von Elfi zu separieren, genau daran habe ich auch gedacht. Mit der chemischen Kastraktion ging das übrigens so schnell, der TA hat mir zwar erklärt was und warum er das tut, aber wie gesagt, ich war so aufgeregt und in Sorge um Elfi, dass mir diese Massnahme (die ich sonst übrigens IMMER ablehnen würde) eher sinnvoll erschien.

Wegen des Separierens isses nur so, dass Elfi ihrem Lumpi häufig das Köpfchen zum Kraulen hinhält, oder er die Kleine sogar füttert. Ob eine Trennung (wenn auch nur kurzfristig) nicht noch mehr Stress bedeuten würde, vermag ich nicht zu beurteilen. Irgendwie tut mir der Kleine natürlich auch leid. Seine Spritze scheint ein wenig zu wirken. Noch am Freitag abend stand er bereits mit einem Füsschen auf Elfis Rücken, das habe ich seither nicht mehr beobachtet. Irgendwie isser auch ein bissel traurig.

Vor allem käme dann noch hinzu, dass Lumpi ganz sicher mit meinen Nymphen „spielen" wollte, und sie mögen das meistens jedenfalls nicht so gerne haben. Bitte nicht falsch verstehen, wenn’s drauf an kommt, oder als meine vorigen Wellis gestorben sind, hat vor allem Nymph Rudi nach ihnen gesucht und auch getrauert. Meine Nymphendamen, sowohl Hilde, als auch Rosi konnten oder können mit den Wellis nicht so besonders gut. Das heisst: erst fauchen dass die Wände wackeln, und dann den Rückzug antreten - weil sich gesunde Wellis vom Fauchen nicht beeindrucken lassen
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freundliche Grüsse Sonja

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Geändert von owl (09.11.2009 um 03:11 Uhr).
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Alt 09.11.2009, 03:21   #9
owl
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Hallo Monika

Bezüglich Manfred’s Frage könntest du Recht haben. Das fiel mir erst später dann auch ein, dass Manfred ein ganz anderes Spritzen gemeint haben könnte. Womit er sogar Recht hat. Beidseitig leben rüstige Rentner, und ihre Gärten sind so mega gepflegt, dass sie für mein subjektives Empfinden, eher steril wirken. Klar, da wird auch gespritzt, zwar nicht wirklich oft - m.M. trotzdem unnötig. Obwohl ich schon häufiger das Thema „Spritzen" vorsichtig in den Smalltalk am Gartenzaun eingebaut habe Allerdings ohne Erfolg.

Trotzdem schliesse ich diese Ursache zu sagen wir mal 90% aus. Meine Geier sind nie ohne meine Aufsicht im Garten. Sobald ich mitbekomme, dass von den angrenzenden Nachbarn einer spritzt (was auch nicht soo oft der Fall ist), geht s aber ratzfatz zurück in die Bude. AV-Haltung wäre zwar für die Vögel besser, aber das geht auch wegen der vielen Katzen, Marder und sogar Füchse kommen in unsere Gärten, einfach nicht. Desweiteren lebe ich hier in einem Tieffluggebiet, und die Erdbebengefahr sitzt bei mir auch immer im Hinterkopf. Vor Erdbeben kann kein Kachelmann der Welt vorwarnen. Die Schornsteine und Dachziegel, sogar ganze Mauerstücke, welche im Sept. 78 in den Strassen in Albstadt rumlagen, werde ich wohl nie vergessen.

Liebe Monika, was du bereits alles durch hast, und kämpfst doch so tapfer weiter, insbesondere für deine Papageien.... alleine dafür, aber auch weil du so sympathisch bist.... lass dich einfach mal lieb drücken. Ich habe deine Krankengeschichte gelesen, und wenn ich nur dran denke, krieg ich Gänsehaut. Insofern muss ich dich bewundern, wie tapfer du das alles durchgestanden hast.

Dass dein Bibo flugunfähig ist, das tat mir schon damals sehr leid, als ich es zum ersten mal gelesen habe. Dieses Handicap hat er ja schon länger, wenn ich nicht irre. Insofern kommt dieses Handicap seinem Star natürlich „entgegen". Nicht falsch verstehen, wir werden vermutlich alle beide an die dadurch verringerte Verletzungsgefahr denken.

Trotzdem:
Zitat:
Zitat von Monique
Aber welche Krankheit ist schon okay?

In der Tat Monika, du hast Recht. Dein Bibo wäre besser dran, wenn er fliegen und zu 100% sehen könnte. Dennoch: ich bin überzeugt davon, dass du weder Mühe, noch Kosten, oder Zeit, noch Herzensgüte scheuen wirst, um deinem Bibo das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. Insofern hat Bibo doch noch Glück im Unglück. Es soll nämlich auch Leute geben, die ihr Tier so bald Aufwand und Kosten zu gross werden, wegen Allergie (nur ein Bsp.) abgeben „müssen". Du hältst zu deinen Tieren, und genau das ist es was wirkliche Liebe erst ausmacht.
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freundliche Grüsse Sonja

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Alt 09.11.2009, 03:29   #10
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Standard Der Übersichtlichkeit halber

habe ich die Beiträge getrennt, denn mein Eingangsposting war schon _schlimm_ genug

Nochmal zu Elfis Befinden:

Sonntag/gestern, insbesondere Spätnachmittag und am Abend hatte ich den Eindruck, als ginge es Elfi besser. Sie hat besser gefressen, und ich konnte sogar beobachten, wie sie ihrem Lumpi eine _gewischt_ hat.

Den Spitzwegerich konnte ich natürlich nicht mehr trocknen, so viel Zeit hatte ich nicht. Vielmehr habe ich sofort nachdem wir nach Hause kamen, den Wegerich und Salbei etwas klein geschnitten, und nen Aufguss gemacht. Ob das ein bisschen geholfen hat, oder die Spritzen vom TA, oder das Rotlicht oder Propolis.... das weiss ich nicht. Jedenfalls ist mein Eindruck, dass es Elfi ein kleines bisschen besser geht.

Allerdings wenn ich dran denke, dass der TA-Stress vielleicht noch mehr als einmal durchgezogen werden muss, dann habe ich in der Tat Angst, besonders im Hinblick auf ihr Herzleiden. Wir werden sehen, in ein paar Stunden werde ich mehr wissen.

Zum Schluss noch ein „lauter" Gedanke: was wären meine Vögel und ich, ohne meinen Mann, der uns immer zuverlässig und geduldig zur Seite steht, ohne sich jemals beschwert zu haben.

In diesem Sinne.... Dankeschön euch allen, ich melde mich wieder.
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freundliche Grüsse Sonja

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Alt 09.11.2009, 10:54   #11
MaGu
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Das mit dem "Spritzen" bezog sich auf Pflanzenschutz bzw. Insektenvertilgung. Da kannst du aufpassen, wie du willst. Spritzt der Nachbar, verteilt sich das Zeug nahezu überall hin, zwar in geringerer Konzentration, aber Wellis/Papageien sind auch deutlich kleiner als Menschen.

Wenn sie also Kontakt zu Rasen/Hecken/Laub im Garten haben und du nicht sicher bist könnte hier eine Ursache liegen (Könnte!). Ich halte es eigentlich auch für eher unwahrscheinlich, aber man sollte nichts ausschließen.

Gruß
Manfred
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Alt 09.11.2009, 20:53   #12
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Guten Abend zusammen

Wie versprochen ein Update:

Um 15 Uhr wie vereinbart mit dem TA telefoniert. Die Schatten auf Elfis und Lumpis Lungen sind Bakterien. Die Pilzplatte ist noch nicht fertig, was ja im Grosslabor auch etwas länger dauert als die Bakterienkultur. Natürlich wollte ich wissen, um welche Bakterien es sich konkret handelt. Das kann der TA in seinem Labor allerdings nicht analysieren, sondern eben dass es Bakterien sind, und gegen welche AB sie sensibel reagieren. Antibiogramm ist also gemacht worden. Hätte ich auf die genaue Bakterienart bestanden, hätte erneut ein Abstrich gemacht werden müssen, um selbigen ins Labor zu schicken.
Da wir aber leider keine Zeit verlieren durften, sind wir mit unseren Wellis gleich Richtung Albstadt gestartet. Elfi war zu diesem Zeitpunkt den umständen entsprechend ok, hat auch ein wenig gefressen. Selbst auf der Fahrt nach Albstadt hat die kleine sich tapfer gehalten.

Beim TA angekommen, bekamen beide Wellis Doxicyclin, auf welches die Bakterien sensibel reagieren würden. Des weiteren habe ich nach dem röntgenbild wegen Lumpis hoden nachgefragt. Der TA hat beidseitig vergrösserte hoden festgestellt, was schlicht (Gott sei dank) auf seine Brutigkeit zurück zu führen ist. Also kein Grund zur Besorgnis. Das AB soll eine langzeitwirkung von 1 Woche haben, so dass wir in einer woche nochmal telefonieren und weiter beraten werden, ob nochmal gespritzt wird. Auch wegen der pilzkulturen werden wir dann Näheres wissen. Für Elfis Herz bekamen wir auf meinen Wunsch ein pflanzliches Mittel „Phyto-Cardiosel" mit nach Hause. Selbiges ist auf Weissdorn-Ginseng-Basis zusammengestellt.

Wieder zu hause angekommen, ging es Elfi erneut miserabel. War wohl doch sehr viel stress. Jedenfalls hatte oder habe ich noch immer sehr grosse angst um unsere kleine. Habe dann gleich wieder rotlicht angeboten, sowie beide wellis mit Wegerich und salbei-dämpfen inhalieren lassen. Insgesamt muss ich schreiben, dass elfi noch nicht übern berg ist. Werde deshalb auch gleich nochmal zu meinen Vögeln gehen, frisches futter und wasser anbieten, und elfi ganz einfach nicht alleine lassen. Wir, d.h. mein mann und ich hoffen, dass sie den morgigen tag erleben wird. Halte euch auf jeden fall auf dem Laufenden.

Manfred, bzgl. der pesitizide hast du Recht, das zeugs dringt penetrant durch alle ritzen. Man muss eigentlich ständig auf der hut sein.

So viel vorläufig. Zum schluss möchte ich mich nur noch für meine unregelmässige gross- und kleinschreibung entschuldigen. In meiner aufregung habe ich gestern kaffee über die tastatur geschüttet, so dass die umschaltetaste auf der linken seite nicht mehr richtig funktioniert. Aber danach guck ich erst, wenn bei meinen Tieren wieder alles ok ist.
__________________
freundliche Grüsse Sonja

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Geändert von owl (09.11.2009 um 20:57 Uhr).
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Alt 09.11.2009, 20:57   #13
Marion Wiegel
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Drück dir die Daumen dass die Kleine es schafft.
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Gruß
Marion

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Marion Wiegel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.11.2009, 20:59   #14
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Danke Marion, das können wir gut gebrauchen. bin jetzt allerdings erstmal weg, meine Vögel brauchen mich.

Update wird aber folgen, hoffentlich ein positives.
__________________
freundliche Grüsse Sonja

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Alt 10.11.2009, 08:57   #15
rogasy
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hallo sonja

ich hoffe, das dir der blick heute morgen in deinem käfig ein erleichtertes lächeln auf dein gesicht gezaubert hat und wünsche dir weiterhin für deine beiden lieblinge alles gute.
__________________
tschüß rogasy

wahres glück ist erlebte harmonie
(karl-heinz jaeckel)
rogasy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2009, 16:20   #16
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Hallo rogasy

Herzlichen Dank auch an dich für deine Genesungswünsche. Ein erleichtertes Lächeln ? Naja, Elfi hat die Nacht überlebt, aber wirklich gut ist ihr Zustand leider noch nicht. Wollte soeben Rotlicht aufstellen, und meine Patientin auch inhalieren lassen, was aber momentan nicht geht, weil meine Nymphen im selben Zimmer bei meinen Wellis sind. Ich denke sogar, dass meine Nymphen sich auch Sorgen um "ihre kleinen Plagegeister" machen. Mag die Nymphen nicht so gerne verscheuchen, und warte jetzt bis sie zurück ins Wohnzimmer fliegen, dann wird inhaliert.

Was ich noch schreiben wollte: die Nymphen beobachten aus Distanz, hängen also nicht bei den Wellis am Gitter. Das würde ich aus präventiven Gründen nicht zulassen. Im übrigen bekommen meine Nymphen derzeit auch prophylaktisch Propolis.
__________________
freundliche Grüsse Sonja

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Geändert von owl (10.11.2009 um 16:24 Uhr).
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Alt 10.11.2009, 22:26   #17
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Hallo

Nun möchte ich nicht zu euphorisch sein, dennoch wage ich zu schreiben, dass seit Donnerstag, heute der erste Abend ist, an welchem ich keine Angst habe, dass Elfi morgen nicht mehr leben könnte.

Sicher ist sie noch nicht gesund, und dass sie krank ist sieht man ihr auch an. Allerdings hat mein Mäuschen heute schön gefressen. Und als die Nymphen durchs Krankenzimmer geflogen sind, hat sie sogar ein wenig protestiert und geschimpft. Ich denke, dass sie auch bald wieder fliegen möchte, weil meine Wellis das Eingesperrtsein einfach nicht gewohnt sind. Allerdings müssen meine Grünen noch ca. 1-2 Tage warten, bis Elfi dann tatsächlich wieder ein bissel mehr Substanz auf den Rippchen hat.
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freundliche Grüsse Sonja

1,1 Melopsittacus undulatus: Lumpi & Lilli
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Alt 10.11.2009, 22:33   #18
owl
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aus gesünderen Tagen ein Foto von Elfi
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freundliche Grüsse Sonja

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Alt 11.11.2009, 15:33   #19
Monique
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Hallo Sonja,

vielen Dank für deine liebe und persönliche Worte an mich. Ich glaube zu wissen, dass man mich durch meine Beiträge sehr gut kennenlernen konnte, insbesondere von dem wie ich zu meinen Papageien und auch zu mir stehe. Ja, ich bin ein absolut positiv eingestellter Mensch und nehme die Dinge so an, wie sie auf mich zukommen, wenn es oftmals erst ein Schreck ist, dann aber verarbeitet wird.

Mir und meinen Papageien geht es gut solange andere uns helfen können.

Sonja, ich freue mich zu lesen, dass es deiner kleinen Lady wieder etwas besser geht und sie auch wieder Töne von sich gibt.

Ich drücke euch alle Daumen, dass deine Maus wieder ganz gesund ist.

Ja, solange man kranke Vögel pflegt und nicht sorecht weiss, was los ist, macht man sich immer Sorgen um sie.
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Freundlicher Gruß
Monika mit Coco (0.1), Pauli (1.0), Bibo und Kalle (1.1)
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Alt 12.11.2009, 17:54   #20
Gitti
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Hi,

nicht, daß ihr denkt, mich interessiert das hier nicht, aber ich bin nach solchen Berichten immer auch etwas "angeschlagen" und fiebere mit und drücke allen die Daumen, daß sich alles zum Guten wendet.

Bin grad froh, daß ich den Druck ganz leicht nachlassen kann, aber Monique, was kam bei Bibo am Dienstag raus? Muss doch auch mal nachfragen, auch wenn's ja Dein Beitrag ist.

Ich denke, wer sich Sorgen um sein Tier macht, der muss sich nicht für irgendwelche Schreibweisen o.ä. entschuldigen, das fällt nur denjenigen auf, die den Beitrag gar nicht erst verstehen wollen, sondern nur in den Krümeln suchen.
Aber davon hab' ich hier ja noch niemenden entdeckt, ich glaube, Du könnstest sogar so schreiben und man wird es verstehen:

Für Efli und Bbio snid wiertrrihn biede Dumaen und Karllen gdückret und ich hffoe, daß alels gut asuhegt!
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Viele Grüsse
Gitti


Kakadus
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Alt 12.11.2009, 19:44   #21
Monique
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Hallo Gitti,

Bibo wird auf dem Auge blind bleiben. Aber es ist zum guten Glück ein ganz normaler Grauer Star, der sich über zwei Jahre gebildet hat. Man geht davon aus, dass es sich bei ihm um ein Trauma handelt, weil er als Baby von Graupapageien angegriffen wurde und dabei schwerst verletzt wurde.

Meine größte Sorge war einfach, dass er einen entzündlichen oder infektiösen Grauen Star haben könnte, denn damit hätte er die anderen drei auch angesteckt. Dem ist aber nicht so.

Das rechte Auge ist kerngesund, worüber ich mich sehr freue.

Bibo wird sein Leben weiterhin mit Bravour meistern und das hat er mir ja die vergangenen Monaten ja auch gezeigt.
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Alt 13.11.2009, 01:32   #22
owl
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Hallo

@ Monika

Zitat:
Zitat von Monique
vielen Dank für deine liebe und persönliche Worte an mich.
Nicht zu danken, Monika. Denn was wahr ist, darf man doch schreiben:
Zitat:
Zitat von Monique
Ich glaube zu wissen, dass man mich durch meine Beiträge sehr gut kennenlernen konnte, insbesondere von dem wie ich zu meinen Papageien und auch zu mir stehe.
Eben. Genau deshalb konnte ich beruhigt ein paar liebe Worte schreiben.

Mit deinem Bibo tut’s mir einerseits leid, dass er auf einem Auge blind ist, auf der anderen Seite bin ich natürlich erleichtert, dass sein Grauer Star nicht infektiös und somit für deine anderen Papageien nicht ansteckend ist. Ich wünsche Bibo dass er bestmöglich mit seinem Handicap zurecht kommen wird, und denke das wird er bei so viel liebevoller Fürsorge auch tun.


@ Gitti

Danke dir fürs Daumen drücken. Leider ist Elfi noch immer nicht übern Berg. Heute war wieder kein so guter Tag. Die Kleine tut mir so entsetzlich leid, sie kämpft so tapfer, und hätte nun endlich eine Wende in Richtung Genesung verdient. Natürlich bekommt Elfi weiterhin Rotlicht, und inhaliert auch mehrmals täglich. Falls mein Mäuschen bis Montag überlebt, dann werde ich auf jeden Fall vom TA nochmal Doxicyclin spritzen lassen. Alles andere könnte ich nicht verantworten, sprich eine Behandlung verfrüht abzubrechen.

Apropos „verantworten": Elfi leidet und kämpft inzwischen seit einer Woche, und ich weiss aus eigener Erfahrung wie schlimm Atemnot und die damit verbundene Todesangst ist. Als ich noch bei meinen Eltern wohnte, habe ich an einem Winterabend in der Garage braune Wildlederstiefel welche ich mir in der Schleiferei eingesaut habe, mit schwarzem Wildlederspray umgefärbt, um sie gegen Maschinenöl unempfindlicher zu machen. Wenige Stunden danach, dachte ich „jetzt isses aus" ich rang nach Luft, und war auch noch ganz alleine zu Hause. Als meine Eltern heim kamen, haben sie sofort unseren Hausarzt gerufen. Der kam sofort - im Schlafanzug *g* hat mir etwas gespritzt, was zum Glück sehr schnell geholfen hat.

Wegen Elfi gehen mir derzeit die wildesten Gedanken durch den Kopf. Auch Gedanken für die ich mich schäme. Ebenso schäme ich mich, dass ich nicht früher gehandelt habe. Nein, ich musste dann letzten Donnerstag nochmal Leckerlis suchen, um meine TA-Wahl treffen zu können.

Desweiteren ist es jetzt schon ein paar Mal vorgekommen, dass meine Nymphen mir ins Krankenzimmer gefolgt sind. Sie setzen sich dann sichtlich besorgt neben den Krankenkäfig, beinahe so, als wollten sie Abschied nehmen. Sie zu „verjagen" ist auch nicht so einfach. Bis ich an der Tür bin, ist vor allem Rudi schon wieder da. Ausserdem werden sie auch richtig wütend und fangen an zu schreien, wenn ich sie von den Wellis weglocken möchte.

Ich verstehe nicht, dass dieses AB trotz Hemmstofftest (so nennt es mein TA) nicht wirklich hilft.

Traurige und verwirrte Grüsse
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freundliche Grüsse Sonja

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Alt 13.11.2009, 03:14   #23
owl
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Kann vor Sorge um Elfi und Angst vor den damit verbundenen Alpträumen nicht schlafen.

Deshalb möchte ich das ausschreiben, was mir schon längers durch den Kopf geht: Kolloidales Silber.

Wer mich kennt vom I-Net oder auch sonst, wird nicht überrascht sein. Ausserdem stehen im Schlafzimmer 4 x 250 ml Kolloidales Silber 25 ppm (part per million) parat. Eigentlich für meinen Mann und mich gedacht, aber naja.

Nun bin ich bei meinen Geiern nicht unbedingt experimentierfreudig, weder wenns ums Futter geht, noch bei möglichst kurativen Therapien.
Dennoch überleg ich mir gerade, ob ich etwas von diesem KoSi in einen eigens dafür gekaufen Sprüher/Dunkel-Blauglas füllen soll, um meine Elfi leicht damit zu besprühen. Also nicht direkt oral, sondern nur indirekt. Das heisst, was von dem Silber nicht in ihre Nasenlöcher eindringt, würde sie beim Gefiederputzen dann doch oral, aber in eher kleinen Mengen aufnehmen.
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freundliche Grüsse Sonja

1,1 Melopsittacus undulatus: Lumpi & Lilli
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Alt 13.11.2009, 12:26   #24
gustl
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Hallo Sonja,

da ich in den letzten Tagen nicht hier war, habe ich deinen Beitrag erst jetzt entdeckt. Deine Sorgen um Elfi kann ich nur zu gut nachvollziehen. Hoffentlich geht es dem kleinen Schatz doch bald besser. Bei uns sind alle Daumen und Krallen gedrückt.

Liebe Grüße
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Stefanie
+ Welli-Bande (11,10)
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Alt 13.11.2009, 17:31   #25
Addi
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Standard Das Silber einzusetzen ist auf jedenfall besser

als Doxicyclin -----weil eben die Nebenwirkungen wegfallen ----

Die Schatten als Bakterienherd zu diagnostizieren -----muss schon ein verdammt guter Mann sein -aber seies drumm----

Ich weis leider nicht wie alt Elfie ist ------aber wie beim Menschen --kann ein junger Organismus -gut mit pathogenen Abnormalitäten umgehen --im Alter weniger /vergrössertes Herz /

Ein zusammenhang zwischen gespritzen Grün und Bakterien schliesse ich aus --das führt eher zu vergiftungen .

Ruhe -ganz viel Ruhe wenig Stress ----Silber kannst du selber zuführen --Viel Vitamime -AB sind Vitaminzehrer -----Das scheint mir hier der richtige Weg zu sein .

Und wenn man das Gefühl hat -Nichts Geht mehr -----dann muss man auch in Ruhe und Frieden gehen lassen --
__________________
Roland
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